› Wissenswertes von der Abrechnung bis zur Wasserhärte

Wie viel Wasser verbraucht man im Durchschnitt?
 
Was kostet ein m3 Trinkwasser?
 
Welche Härte hat das Trinkwasser im Einzugsgebiet von Wasser Nord?
 
Kann man das Trinkwasser bedenkenlos trinken?
 
Ist das Trinkwasser für die Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet?
 
Werden dem Trinkwasser Chemikalien zugesetzt?
 
Ist eine Trinkwasserenthärtung für den Haushalt erforderlich?
 
Wir wollen anbauen, müssen wir das bei Ihnen anzeigen?
 
Abrechnung von Trink- und Abwasser? Abschlagszahlungen?
 
Wechsel des Wasserzählers? Welche Kosten entstehen?
 
Kosten Neuanschluss Trinkwasserversorgung?
 
Welche gesetzlichen Regelungen und Grenzwerte für Trinkwasser gibt es?
 
Wie verhütet man Frostschäden?
 
Ist die Nutzung von Regenwasser im Haushalt sinnvoll?
 
 
Wie viel Wasser verbraucht man im Durchschnitt?
 
 
Eine Person verbraucht durchschnittlich 125 Liter Wasser am Tag.
Davon für:
Kochen und Trinken: 3 bis 4 Liter,
Körperpflege: 10 bis 15 Liter,
Duschen: 20 bis 40 Liter,
Geschirr spülen: 4 bis 7 Liter,
Wäschewaschen: 20 bis 40 Liter,
Reinigung: 5 bis 10 Liter,
WC: 20 bis 40 Liter.
 
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Was kostet ein m3 Trinkwasser?
 
 
Ein m3 Trinkwasser kostet, inklusive Umsatzsteuer (7%) 1.56 € pro m3.
 
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Welche Härte hat das Trinkwasser im Einzugsgebiet von Wasser Nord?
 
 
Das von Wasser Nord gelieferte Trinkwasser aus dem Wasserwerk Stolpe liegt im Härtebereich 3 (hart). .
 
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Kann man das Trinkwasser bedenkenlos trinken?
 
 
Das Trinkwasser ist mit seinem hohen Calcium- und Magnesiumgehalt und seinem geringen Gehalt an Chloriden und Sulfaten ein hervorragender Durstlöscher.
Viele andere Mineralsalze machen Trinkwasser zu einem bekömmlichen Getränk von natürlicher Beschaffenheit. Es wird ausschließlich aus Tiefbrunnen gewonnen.
 
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Ist das Trinkwasser für die Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet?
 
 
Ja! Das Trinkwasser ist von guter Qualität.
Der Nitratgehalt liegt unter 3,1 mg/l, der Grenzwert laut Trinkwasserverordnung beträgt 50 mg/l.
Das Trinkwasser enthält viel Calcium- und Magnesium und wenig Chloride und Sulfate. Der pH-Wert liegt bei 7,5 und damit im neutralen Bereich.
 
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Werden dem Trinkwasser Chemikalien zugesetzt?
 
 
Nein, das Grundwasser wird ausschließlich aus über 30-35 Meter tiefen Brunnen gewonnen.
Dieses Wasser ist keimfrei und muss deshalb nicht gechlort werden. Zusätze werden dem Trinkwasser nicht zugeführt.
 
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Ist eine Trinkwasserenthärtung für den Haushalt erforderlich?
 
 
Das Trinkwasser ist besonders reich an Calcium und Magnesium, die auch als Härtebildner bezeichnet werden. Diese natürlichen Stoffe nimmt das Grundwasser beim Durchfließen der verschiedenen Bodenschichten auf. Eine Enthärtung ist nicht erforderlich, zumal diese Mineralien für unseren Körper unentbehrlich sind.
Calcium ist ein wichtiger Baustoff für unsere Knochen und Zähne. Auch für die Blutgerinnung ist es unentbehrlich. Magnesium ist wichtig für Nerven und Muskulatur.
 
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Wir wollen anbauen, müssen wir das bei Ihnen anzeigen?
 
 
Bauvorhaben sollten immer dann angezeigt werden, wenn sich Trinkwasserleitungen im Baubereich befinden.
 
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Abrechnung von Trink- und Abwasser? Abschlagszahlungen?
 
 
Die Abrechnung von Trink- und Abwasser erfolgt - auf Grund des sachlichen Zusammenhangs - in einer Rechnungslegung durch und einer Gebührenbescheiderstellung über Wasser Nord. Ausgenommen davon ist die Abwasserabrechnung der Gemeinden des Zweckverbandes Fließtal der für die Abrechnung des Abwassers selbst zuständig ist. Abschläge werden in einem Rhythmus von 2 Monaten durch Wasser Nord erhoben. Diese orientieren sich an den Verbrauchsmengen der Vorperiode bzw. an durchschnittlichen Werten.
 
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Wechsel des Wasserzählers? Welche Kosten entstehen?
 
 
Beim Turnusmäßigen Wasserzählerwechsel innerhalb von 6 Jahre (Ablauf der Eichfrist von Wasserzählern) entstehen keine Kosten für den Kunden. Der Kunde hat nur den Zugang zum Wasserzähler für die beauftragten Mitarbeiter der Wasser Nord zu gewährleisten.
 
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Kosten Neuanschluss Trinkwasserversorgung?
 
 
Für einen Trinkwasserneuanschluss ist durch den Gründstückseigentümer ein Baukostenzuschuss an die Wasser Nord zu Endrichten. Pro Meter Straßenfront des anzuschließenden Grundstückes werden 83,60 EUR (mindestens 15 m) berechnet. Bei Eckgrundstücken wird die Gesamtlänge der Straßenfrontmeter durch die Anzahl der Straßenfronten geteilt. Weiterhin fallen die Herstellungskosten für die Verlegung des Trinkwasseranschlusses von der Versorgungsleitung bis zum Wasserzähler an.
 
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Welche gesetzlichen Regelungen und Grenzwerte für Trinkwasser gibt es?
 
 
Verordnung über Trinkwasser und über Trinkwasser für Lebensmittelbetriebe (Trinkwasserverordnung - TrinkwV) vom 5. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2612; 1991 S. 227; 1993 S. 278; 1998 S. 699).
Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften vom 5. 12. 1998.
Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung vom 21. Mai 2001 (In Kraft getreten am 1. Januar 2003).
 
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Wie verhütet man Frostschäden?
 
 
In der kalten Jahreszeit können freiliegende Wasserleitungen und nicht geschützte Wasserzähleranlagen einfrieren und beschädigt werden. Beim Auftauen kann das austretende Wasser zusätzlichen Schaden anrichten. Um diese Schäden möglichst zu verhindern und Ihnen somit Ärger und Kosten zu ersparen, sollten sie bei Frostgefahr folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

Bitte prüfen Sie die Isolierungen der Wasserleitungen.

Bitte halten Sie Fenster und Türen geschlossen, wenn die Wasserzählanlage im Keller liegt.

Bitte sorgen Sie für zusätzlichen Schutz, indem Sie Wasserzählanlage und Wasserleitungen in wärmedämmendes Material einpacken.

Nicht benutzte Wasserleitungen sollten abgestellt und entleert werden.

Eingefrorene Wasserleitungen dürfen nur langsam aufgetaut werden, weil zu starke Temperaturschwankungen zu Rohrbrüchen führen können.

Schäden an den Wasserleitungen können Sie durch Beobachtung des Wasserzählers feststellen. Haben Sie sichergestellt, dass kein Wasser entnommen wird und läuft der Wasserzähler dennoch weiter, dann ist mit unkontrollierten Wasserverlusten zu rechnen. Beauftragen Sie sofort zur Behebung des Schadens einen Installateur. Die dadurch entstehenden Kosten gehen zu Ihren Lasten.
 
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Ist die Nutzung von Regenwasser im Haushalt sinnvoll?
 
 
Nein, die Nutzung von Regenwasser bedeutet nicht, dass wirklich Wasser gespart wird, es werden zwar etwa 50 Prozent weniger Wasser aus dem öffentlichen Netz entnommen, dafür aber Wasser mit einer schlechteren Qualität verwendet.
Mit Wasserzählern ausgestattete Anlagen zeigen, dass nicht weniger verbraucht wird. Regenwasser schlechterer Qualität stellt eine potentielle Gesundheitsgefährdung dar. Hauptproblem sind dabei aus Unachtsamkeit bei der Installation zu Stande kommende Querverbindungen der Regenwassernutzungsanlagen zum Trinkwassernetz. Über diese unzulässigen Verbindungen kann verkeimtes Nicht-Trinkwasser ins Trinkwassernetz gelangen.

Und wie groß ist die Gefährdung?
Typisch für Dachablaufwasser ist eine mikrobiologische Belastung durch den auf den Dächern befindlichen Aufwuchs und den eingetragenen Vogelkot. Darin befinden sich viele gefährliche Krankheitserreger wie z. B. Campylobacter - Bakterien, Cryptococcen,
Chlamydien und Salmonellen, teilweise in sehr hohen Konzentrationen. Im Trinkwasser sind dagegen Nullwerte verpflichtend vorgeschrieben. Besonders gefährdet sind Kinder, die oft nicht zwischen Trinkwasser und Brauchwasser unterscheiden können.
Selbst eine Filterung des Regenwassers kann die Schmutzstoffe nicht entfernen. Bakterien und gelöste chemische Stoffe können mühelos die ausgewiesenen Filter passieren.
Oft werden Chlortabletten empfohlen. Damit verschlimmert sich die Sache, denn die empfohlenen Chlormengen erzeugen zusätzlich in den Regenwassertanks Trihalogenmethane in sehr hohen Konzentrationen. Diese gelten auch in Schwimmbädern als gesundheitsschädlich.
 
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